Atmung beim Training

Ganz ehrlich: Wen hat das am Anfang nicht verwirrt?

Irgendwie hat mein Atem-Rhythmus nie gepasst. Nie. Aber nach einiger Zeit gewöhnt man sich eigentlich daran und muss auch nicht mehr nachdenken, sondern tut einfach.

Doch wann soll man eigentlich wie atmen?
Beim Krafttraining vergisst man als Anfänger auch gerne mal, überhaupt zu Atmen. Da man generell als Beginner aber eher im hohen Wiederholungsbereich arbeitet, um die Bewegung zu lernen und ein Gefühl für die Ausführung zu bekommen,  ist das wohl eine denkbar schlechte Alternative.

Als Fortgeschrittener kennt man das aber sicher: Die Pressatmung. Man atmet während der exzentrischen Phase (Ablassen des Gewichts) ein und blockiert dann den Luftstrom, sodass keine Luft entweichen kann. Auf diese Weise entsteht ein großer Druck, der den Rumpf (also Bauch und unteren Rücken) stabilisieren soll. Nach der konzentrischen Phase (Anheben des Gewichts) atmet man dann stark aus.

Allerdings steigt bei dieser Atemtechnik der Blutdruck schlagartig an.

Was man aber garantiert von den meisten Trainern empfohlen bekommt: Während der konzentrischen Phase einer Wiederholung wird ausgeatmet, in der exzentrischen Phase wird eingeatmet. Idiotensicher also. Und trotzdem konnte ich das am Anfang nicht im geringsten.

Aber gerade bei Übungen, deren Wiederholung länger dauert stößt diese Technik an ihre Grenzen. Oft verlangsamen Anfänger ihre Atemfrequenz dann so stark, um wieder mit der Übung synchron zu sein. Somit gerät man schnell außer Atem, da der Körper in Belastungsphasen eigentlich genau das Gegenteil versucht: Er will die Atemfrequenz erhöhen.

Die Lösung für alles: Atmet natürlich, aber versucht bewusst, während der konzentrischen Phase auszuatmen. Während ihr das Gewicht allerdings ablasst könnt ihr ruhig mehrere Atemzüge machen.

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