10 Tipps für ein besseres Training

Tipp #1

Wenn ihr immer noch die selben Gewichte wie vor einem Jahr bewegt, dann braucht man auch nicht erwarten, über mehr Muskelmasse zu verfügen.
Denn eine substantielle Verbindung zwischen Kraft und Muskelmasse ist – hingegen der Meinung einiger – dennoch vorhanden.
Der Muskel wächst nur, wenn man ihn fordert. Wenn man nun immer weiter Kniebeugen mit X kg ausführt, dann wirst man auch keinen weiteren Muskelzuwachs erwarten können.

Tipp #2

Achte auf die Form! Und das sollte keine bloße Lippenbekenntnis sein. Kein Hebeln, keinen Schwung, keine explosiven Bewegungen oder Gezerre.
Werdet nie so gierig nach mehr Gewicht, dass die Technik leidet! Sonst leidet später irgendwann mal der ganze Körper.

Tipp #3

Konzentriert euch auf Mehrgelenksübungen – wie beispielsweise Kniebeuge, Kreuzheben, Bankdrücken, Rudern, Klimmzüge, Dips, Schulterdrücken.
ZU viele Übungen führen euch nichts ans Ziel! Wenn ihr für jeden Muskel eine einzelne Übung machen würdest, also beispielsweise den Bizeps nur isoliert trainierst und den Rücken ebenso, statt den Vorteil von Mehrgelenksübungen zu nutzen, dann reduziert man nur die Leistungsfähigkeit. Und zudem dauert das Training gut und gerne doppelt so lange wie nötig.

Tipp #4

Meidet gefährliche Übungen wie Kniebeugen an der Multipresse, Bankdrücken zum Hals hin, Nackendrücken und Latziehen zum Nacken hin.
Warum? Kniebeugen an der Multipresse haben einen völlig falschen Bewegungsablauf und kommen der natürlichen Kniebeuge ungefähr so nahe wie Russland dem Weltfrieden.
Bankdrücken zum Hals, Nackendrücken und Latziehen in den Nacken sind ebenfalls schlechte Angewohnheiten, da das Schultergelenk jedes Mal in einer extrem ungünstigen Position ist und ihr euch somit eure Schulter langsam aber sehr sicher kaputt macht.

Tipp #5

Vermeidet Übertraining, denn Überlastungen können zu Verletzungen führen – selbst bei korrekter Form und Übungsausführung.

Tipp #6

Wenn eine Übung Schmerzen bereitet und das trotz korrekter Ausführung, dann streicht sie! Vergesst „No pain, no gain“, denn Schmerzen machen wohl den wenigsten Spaß. Und führen auch nur selten zum Ziel. Bringt ja nichts, wenn ihr jedes Training mit Schmerzen beendet!

Tipp #7

Ändert euer Trainingsprogramm nicht ständig!
Probiert euch erst einmal aus, bevor ihr wieder wechseln wollt. Sonst werdet ihr womöglich nie Erfolge sehen. Genauer darauf eingegangen bin ich bereits hier.

Tipp #8

Gebt eurem Körper Zeit zur Erholung!
Fühlt ihr euch müde und schlapp? Dann wartet lieber einen weiteren Tag.
Das anstrengende „über einen Muskelkater“ drüber trainieren ist total schwachsinnig und kann gefährlich enden.

Tipp #9

Kauft euch selbst kleine Gewichtsscheiben. Ich verwende zum Beispiel 0,5er Scheiben zum Erhöhen des Gewichts, da man sonst gezwungen ist, direkt um 2,5kg zu erhöhen. Dann kann es auch schnell sein, dass die Form der Übungsausführung leidet und man sich eine Verletzung zuzieht. Kraft wird langsam, aber sicher, aufgebaut.

Tipp #10

Last but not least: Führt ein Trainingstagebuch, in dem ihr eure Arbeitssätze, Wiederholungen und Gewichte festhaltet.
Zum einen motiviert es ungemein, seine Fortschritte zu sehen und zum anderen kann man daran auch schnell feststellen, wenn etwas schief läuft.

2 Gedanken zu “10 Tipps für ein besseres Training

  1. Ein richtig toller Post! Schön, dass wir einer Meinung sind. Man muss eben vor allem auf seinen Körper hören. Klar sollte man sich an seine eigenen Grenzen (und darüber hinaus) gerne pushen, aber wenn der Körper vor Schmerzen brüllt, dann ist’s auch gut…
    Schmunzeln musste ich übrigens bei „und kommen der natürlichen Kniebeuge ungefähr so nahe wie Russland dem Weltfrieden“. Hach Liebes, dein Schreibstil ist so toll 😉

    Liebe Grüße
    Anne

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