Q&A: Machst du Mobility?

Wie ihr sicherlich wisst, könnt ihr mir jederzeit entweder auf Facebook, Instagram oder per Mail eure Fragen stellen – das bietet auch mir immer eine gute Möglichkeit, euch interessante Beiträge zu erstellen. 😊

Nun kam die Frage auf, ob ich denn Mobility mache. Bisher bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, darüber zu schreiben, da es für mich einfach schon Gewohnheit darstellt.

Ja, ich mache Mobility. Ausgiebig, da ich denke, dass es mein Training immens verbessert.

Angefangen habe ich, weil ich mich mal genauer über die wirklich richtige Technik beim Training informiert habe. Sprich: Ich habe mir genauestens angesehen, welcher Muskel wann arbeitet und wie man den Druck auf umliegende Gelenke vermeiden kann. Wie man Spannung aufbaut und das Verletzungsrisiko senkt.

Vorher bin ich ganz lapidar einfach an das Rack gegangen und dachte: Ass-to-grass, nä? Wird schon laufen, macht ja jeder momentan so. Ist auch überhaupt nicht verkehrt, da es tatsächlich den Druck auf den Meniskus verringert. Aber viel schlimmer als der Druck auf dem Meniskus ist es, wenn ihr in dem letzten Drittel eurer Bewegung einen Rundrücken bekommt, denn dann könnt ihr euch einfach, schnell und zudem auch noch richtig fies verletzen.

Dieses „Phänomen“ nennt man auch Butt Wink, da der Po beim hochkommen dann ein bisschen „hüpft“. Sehr gefährlich, da die Wirbelsäule immens empfindlich ist und ihr euch – im schlimmsten Falle – geradezu in den Bandscheibenvorfall katapultiert.

Eine Lösung könnte da eben Mobility sein, da oftmals die Muskulatur entweder zu verspannt ist, um richtig arbeiten zu können oder ihr überhaupt gar nicht über die nötige Beweglichkeit verfügt, die es erfordert, die Kniebeuge richtig auszuführen.

Deshalb kurz zu meinem Mobility – Programm, das ich übrigens unabhängig von meinem Training absolviere. Ich mache es jeden Tag, egal ob Training oder nicht.
Sollte ich morgens trainieren gehen, mache ich mein Mobility Training gerne am Anschluss. Wenn ich abends trainieren gehe, mache ich es dennoch gerne morgens, da ich abends einfach sonst zu müde dazu bin 🙂

Aufwärmen gehört meines Erachtens nach dazu. Wart ihr vorher beim Training, fällt das einfach weg – ansonsten wärme ich mich gerne 5 Minuten mit diversen Übungen oder leichtem gehen auf.

Anschließend nutze ich als erstes meinen Foam Roller, um mögliche Verspannungen einfach zu lösen. Da gibt es kaum „richtig“ und „falsch“, alles was gut tut ist erlaubt. 🙂
Allerdings „rolle“ ich so wirklich nur meine Beine komplett durch und meinen unteren Rücken.

Danach noch eine kurze Dehn-Session, bei der ich die Spannung jeweils 30 Sekunden halte und dann zur nächsten Übung wechsle. Allerdings mache ich auch hier nicht immer stupide genau das gleiche – lasst euch was einfallen 🙂 Die Dehnung spürt man ja ohnehin selber am besten.  Was jedoch gerne vergessen wird: Hände und Füße ebenfalls dehnen, ihr glaubt gar nicht, wie gut das tut!

Und danach war’s das auch schon. Für Mobility opfere ich also ca. 15 Minuten pro Tag und das immens gerne! 🙂

 

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