Myth Busters #2: Viel hilft viel

Und schon sind wir bei „Episode 2“ angekommen. Heute geht’s darum, ob viel auch wirklich viel hilft. Oder ist weniger etwa manchmal doch mehr? 

Viel hilft viel? Oder ist weniger manchmal mehr?

Ihr wollt stärker werden? Gut. Das gefällt mir.

Ihr wollt schwerere Gewichte bewegen? Das gefällt mir ebenfalls.

Ihr legt eine gute Ausführung an den Tag? Super.

Allerdings ist das oftmals nicht der Fall. Oft, zu oft, wird das Gewicht mit einer miserablen Ausführung so gerade irgendwie, mit krummen Rücken und Anstrengung, nach oben befördert. Da schmerzen meine Bandscheiben schon vom zugucken.

Das A und das O, ich sage es gerne noch mal, ist eine gute – nein, sehr gute – Ausführung. Das ist einfach unerlässlich. Bevor ihr euch an viel Gewicht wagt, müsst ihr erst einmal die Ausführung erlernen.

Je mehr Übungen ich mache, desto besser ist das!

Klar, man kann durchaus 23 Übungen für jeden einzelnen Muskelstrang machen. Ist aber leider nicht so zielführend, wie man denken mag.

Geht besser so vor: Große Muskelgruppen immer am Anfang des Trainings, kleinere Muskelgruppen zum Schluss. Ihr beginnt also zum Beispiel mit einer Grundübung, sei es das vorgebeugte Rudern, und habt somit Rücken, hintere Schulter und Bizeps mit drin. Anschließend geht ihr dann zu den Facepulls über, um die hintere Schulter noch einmal isoliert zu treffen.

Warum das vorgehen sinnvoller ist? Wieso solltet ihr denn jede Muskelgruppe auf Teufel komm raus mit ewig vielen Sätzen und Wiederholungen trainieren, wenn man auch im Verbund arbeiten kann, weniger Zeit investieren muss und es auch noch gesünder ist? Denn Verbundübungen sind immer besser, als Isolationsübungen, da diese den Körper einfach ganz anders belasten.

Ihr arbeitet euch also von groß zu klein vor und braucht insgesamt viel weniger Zeit und habt weniger Aufwand, aber den gleichen bzw. sogar einen besseren Effekt.

Auch hier würde ich mich wieder über jegliches Feedback und neue Fragen freuen 🙂 Gerne per Insta-DM, Kommentar, Mail oder FB Nachricht. 🙂

Ein Gedanke zu “Myth Busters #2: Viel hilft viel

  1. Wahre Worte Maus!!
    Klar ist es manchmal deprimierend, wenn man das Kreuzheben „nur“ mit der nackten Stange und ohne mindestens 5kg-Scheiben trainiert. Aber der Körper wird es einem danken!
    Mir tut’s auch immer weh, wenn ich so manche Kandidaten mit ihren übertrieben hohen Gewichten und einer seeeehr grenzwertigen Ausführung sehe 😉

    Liebe Grüße
    Anne

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