Gesundes Nutella selber machen: vegan und ohne Zucker

Nutella. Sicherlich rollen sich bei diesem Wort die Zehennägel meines Vaters auf, denn als Kind habe ich ihn dazu gezwungen, mir meine Butterbrote mit Nutella zu bestreichen. Na ja, wenn es nur dabei geblieben wäre. Nein, er musste zudem mit dem Messer „Tupfen“ auf die Brote machen, damit mehr Nutella drauf passte. 😅 Und wenn das nicht so klappte, wie ich das wollte, dann wurde ich ungehalten. Soll heißen: Er musste so oft und so lange neu schmieren, bis ich zufrieden war. – Hallo, ich bin Tabitha, Prinzessin durch und durch. 

Später war’s dann so, dass ich eigentlich keinen Morgen ohne Nutella zustande gebracht habe. 4-8 warme Toasts mit dickem Nutella Aufstrich waren da keine Seltenheit. Gelöffelt habe ich es natürlich auch, keine Frage. Ich war süchtig! 🤓

Aber wie kann man mir das auch verübeln? Dennoch ist es vielleicht – okay, ganz bestimmt – nicht die gesündeste Art und Weise, seinen Tag zu starten.

Selber machen?

Gekaufte Nuss-Nougatcreme besteht aus zwei Dritteln Zucker und einem Drittel Fett. Und genau deshalb schmeckt sie auch so gut – Fett ist eben ein Geschmacksträger. Lediglich 13% Haselnuss schaffen es in das beliebte Produkt.

Neben der Zusammensetzung beim Selbermachen habt ihr zudem die Kontrolle über die Herkunft der Zutaten. Ihr könnt euch also eure Nuss-Nougatcreme ganz nach eurem Belieben gestalten.

Heute zeige ich euch ein Rezept, wie man einfach und schnell Nutella selbst herstellen kann. – Ganz ohne Zucker, ohne viel Aufwand und vegan.

Grundlage für die selbst gemachte Nuss-Nougatcreme sind im Ofen geröstete Haselnüsse. Wer gegen diese allergisch ist, ersetzt sie doch einfach durch Mandeln. Wer keinen leistungsstarken Mixer hat, der kann natürlich auch auf bereits fertig gemahlenes Nussmus zurückgreifen. Dieses sollte dann nur noch mit etwas Öl (z. B. Kokosöl) streichfähiger gemacht werden.

Kleiner Tipp für die Kreativen unter euch: Wie wäre es mal mit einigen Gewürzen wie Zimt, Chili oder Vanille? Außerdem könnt ihr z. B. ebenfalls geschmolzene Schokolade unterrühren. Das ist ja das tolle: es wird euer Aufstrich! 🙂

Nutella von oben

Zutaten

200g Haselnüsse
30g Kokosöl oder ein anderes neutrales Pflanzenöl
30g Backkakao
Süßungsmittel (Honig, Xucker, Süßstoff)
1/2 TL Vanille
1 Prise Salz

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 170°C vorheizen. Die Haselnüsse (oder Mandeln) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und ca. 8-10 Minuten rösten. Das gibt später ein herrliches Aroma! Achtet unbedingt darauf, dass die Nüsse nicht anbrennen, also schwarz werden.
  2. Die gerösteten Nüsse in einen Mixer oder ähnliches geben und zu einer feinen Paste vermahlen (Haselnussmus).
  3. Schließlich das Kokosöl, Kakao, Vanille und Salz hinzugeben und nochmals gut mixen.
  4. Zum Schluss süßen. Das könnt ihr nach eigenem Geschmack handhaben – da hat jeder seine eigenen Vorlieben.
  5. In saubere Gläser füllen und am besten im Kühlschrank aufbewahren. 🙂

Tipps:

  • Das Mahlen bzw. pürieren kann durchaus 15-20 Minuten in Anspruch nehmen. Das Öl tritt aus, Nussmus entsteht und dann sollte die Masse langsam eine homogene Form annehmen.
  • Sollte euer Mixer heiß werden, macht besser eine Pause! Habe ich z. B. auch gemacht, weil mein Mixer zwar leistungsstark ist, aber wann läuft er schon mal 15 Minuten am Stück?
  • Die Creme hält sich ca. 1 Monat – allerdings habt ihr bis dahin eh alles weg genascht. 😛
  • Ohne Mixer könnt ihr natürlich bereits fertiges Nussmus verwenden.

Viel Spaß beim nachmachen! 🙂 Solltet ihr das Rezept ausprobieren und posten wollen, freue ich mich natürlich über euren Beitrag unter #mariastreats ❤

8 Gedanken zu “Gesundes Nutella selber machen: vegan und ohne Zucker

  1. Ohhh das werd ich direkt morgen nachmachen!!😍Deine Kindheitsgeschichte und das mit der Prinzessin 👸🏻 hat mich ein bisschen an mich erinnert!!😄😄Bin gespannt wie es wird! Danke für das Rezept und tolle Bilder meine Liebe!!👍🏻Drück dich😘

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  2. Das Rezept hört sich sehr gut an und die Fotos sehen super schön aus.
    Hab bisher das „Nutella“ von Attila Hildmann ausprobiert, was ja auch hauptsächlich aus Haselnüssen besteht und fand es auch echt gut. Aber das ist schon sehr teuer.
    Daher freue ich mich über dein Rezept und werde es bald mal selber ausprobieren 🙂
    Liebe Grüße Lena

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