Review: Picooc Körperanalyse-Waage

Endlich mal wieder ein Review! Wer mich schon länger verfolgt und fleißig liest, der weiß, dass ich Reviews wirklich super gerne schreibe und – egal, ob das Produkt gesponsert wurde oder nicht – immer meine ehrliche Meinung vertrete. Da lasse ich mir nicht rein reden, denn das hier ist mein Blog, mein „Baby„, meine Website und hier stehe ich mit meinem Namen. Ihr wisst: Ich möchte selbst nicht verarscht werden und werde euch nie verarschen. Das alles hier entspricht meiner persönlichen Meinung. Natürlich können andere Menschen andere Meinungen hegen. 🙂

Sicherlich haben einige meiner Leser – oder die meisten – mindestens eine Gemeinsamkeit mit mir: Sie treiben Sport. Und lieben Essen.

Und wer hat sich nicht vielleicht mindestens einmal schon gefragt, wie viel Körperfett oder wie viele Muskeln man denn nun letztlich hat? Also ich persönlich wollte eigentlich immer schon gerne einmal wissen, wie viel % meines Gewichts denn nun aus Muskulatur bestehen. Jedoch war das immer nur so „ein Gedanke“. Nichts, das ich jetzt irgendwie aktiv in Angriff genommen habe.

Vor einigen Tagen kam dann aber eine Anfrage von Picooc, ob ich diese Körperanalysewaage testen möchte.. Und ich bin verdammt skeptisch, was Waagen in meinem Haushalt angehen. Mein Vater hat sich täglich gewogen (als er noch gehen konnte, versteht sich) und ich bin eher das komplette Gegenteil: Meine Waage steht im Gäste-Klo, ohne Batterien – die brauchte ich für die Fernbedienung, sorry. 😀
Dennoch habe ich die Anfrage angenommen, weil mich die vielen positiven Bewertungen neugierig gemacht haben und weil ich nun doch auch wissen wollte, was die Waage zu bieten hat.


Picooc Mini

Ich habe mich für das Modell „Picooc Mini“ entschieden, das sich weder in der Technik noch in der Messung von der beliebten „S1“ unterscheidet.
Die Maße betragen 26x26cm und das Gehäuse ist 2cm hoch. Die Waage hat eine Glasoberfläche mit guter Standfestigkeit und einer guten Möglichkeit, alles abzulesen.

PICOOC Schwarz
Positiv aufgefallen sind mir sofort die abgeschliffenen und abgerundeten Kanten, sodass selbst für Kinder keine Verletzungsgefahr bestünde. In meinem Haushalt befinden sich nun keine, aber ich habe mich selbst mal an der Kante einer Wage verletzt. Klingt jetzt vielleicht komisch, tut aber weh.

Das extra gehärtete Glas wird nach einer Technik aus der Luftfahrttechnik hergestellt, die Sensoren sind aus Edelstahl, was mir auch wiederum richtig gut gefällt. Alles in allem ist die Optik schon mal super. 🙂

 

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Die einzelnen Körperindizes gibt die Waage nun letztlich per App aus. Dazu installiert man einfach die Picooc App auf seinem Handy und kann Gewicht, Gesamtmuskelanteil, Skelettmuskelanteil, Körperfettanteil, Bauchfett, BMI, Basisstoffwechsel (BMR), Wasseranteil, Knochenanteil, Protein, Körpertyp und Körperalter ablesen. Zusätzlich gibt es den „Picooc-Score“, welcher eine Art Indiz für die eigene Gesundheit darstellen soll.

Die Auswertung dauert wirklich nicht lange (eine Messung dauert ca. 3 Sekunden) und ist leicht verständlich. Außerdem bietet die Auswertung noch Ernährungs- und Aktivitätsvorschläge sowie Tipps und Informationen. Wer möchte kann diese auch auf Instagram, Facebook, Twitter & Co teilen.


Praxistest

Leider habe ich keine Vergleichsmöglichkeit, da dies meine erste Waage dieser Art ist. Allerdings kann man ja auch optisch – zumindest den Körperfettanteil – ein wenig einschätzen. Und auch den Anteil meiner Muskulatur kann ich wohl so eeeetwa abschätzen. Zumindest weiß ich, dass ein Anteil von 5% genau so wie ein Anteil von 80% wohl ein Witz wäre. Bevor ich diese Waage benutzt habe, habe ich mir – für mich – noch einmal meine geschätzten Ergebnisse notiert, um ein besseres Fazit für euch zu haben. Die Ergebnisse stimmten nicht 100% überein, waren aber schon sehr nah dran.

Vom auspacken der Waage bis zur ersten Messung dauert es auch nicht lange: Batterien werden sofort mitgeliefert, sodass man nicht erst mühsam nach welchen suchen muss.

Anschließend muss man die App auf seinem Handy installieren. Bei der Anmeldung hat man die Wahl zwischen einer Verbindung mit Facebook oder eines Anmeldens per E-Mail. Danach werden weitere Daten, wie z. B. das Geschlecht und die Größe, benötigt.

Das Verbinden des Handys mit der Waage geht wirklich super schnell. Zu schnell, um es ordentlich zu fotografieren. Ich musste sie drei mal verbinden, um ein vernünftiges – nicht verwackeltes – Foto zu bekommen, denn die Kamera erkennt den QR-Code auf der Rückseite der Waage in Sekundenschnelle.

Nach dem Verbinden soll die Waage auf einen ebenerdigen, harten Untergrund – wie z. B. Fliesen – gestellt werden, damit die Messung möglichst genau ist.

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Ich erspare euch nun die „nackte“ Wahrheit und zeige euch einfach ein Bild mit Socken. 😀 Ihr solltet allerdings unbedingt Barfuß auf die Waage steigen, da sie ansonsten keine Messung durchführen kann. 🙂

 

Nach der Messung erhält man die oben bereits erwähnte Aufführung aller Ergebnisse sowie einige Informationen zu den gemessenen Indizien. Keine Sorge, die Ergebnisse werden euch in deutsch angezeigt – mein Handy ist nur auf englisch eingestellt, wie ihr sicherlich an der Uhrzeit bereits erkannt habt. 🙂

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Fazit

Ich denke,  dass die Waage ein durchaus realistisches Feedback gibt. Mit einer solchen Körperanalysewaage ist es genau wie mit allen möglichen Aktivitätstrackern und Sportuhren: Man kann sein Ziel auch ohne erreichen, aber für viele ist es eben ein Produkt, das sie motiviert und ihnen durchaus hilft, leichter an ihr Ziel zu kommen.

Die Waage (Mini) kostet nun 39,99€, die S1-Pro kostet 69,00€.

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