Wie du deinen eigenen Blog startest

In letzter Zeit häufte sich eine Frage in meinem Postfach: Tabitha, kannst du mir kurz helfen? Ich möchte gerne meinen eigenen Blog starten. Wo fange ich nur an?

In diesem Artikel möchte ich euch erklären, wie ich gestartet habe und was ich im Rückblick besser machen würde. 

Zunächst einmal habe ich mir 2015 einen kostenlosen Blog erstellt. Einfach, weil ich Spaß daran hatte, meine eigenen Rezepte zu kreieren und diese mit meinen Mitmenschen zu teilen. Damals fing es damit an, dass ich mir zur Uni immer einen „Mikrowellenkuchen“ machte und das Rezept mit meinem besten Freund teilte.

Nutella Swirl

Ich erstellte mir einen kostenlosen WordPress Blog und fing fröhlich an, zu schreiben. Im Nachhinein möchte ich mich herzlich bei jedem entschuldigen, der meine damaligen Beiträge ertragen musste. Nicht, dass ich nichts wichtiges zu sagen hatte – nein. Aber ich dachte, ich hätte vielleicht so 3 x täglich irgendetwas zu melden. Ich denke, das ist ein Fehler, den viele zu Beginn machen: zu oft posten. Nun ja, immerhin war mir meine Zielgruppe klar: Ich wollte Sport- und Gesundheitsbegeisterte Personen inspirieren.


Tipp #1: Leidenschaft

Ich denke, das ist mit der wichtigste Tipp, denn wenn du langfristig bloggen möchtest, dann musst du Leidenschaft für deine Tätigkeit haben. Es ist schwer und mühselig, Blogartikel zu schreiben, Recherche zu betreiben und sich zu vernetzen, wenn dir das Thema nicht gefällt oder du einfach keine Lust hast, Texte zu verfassen. Glaub mir, lass es lieber bleiben. Sonst wird es dir nur vorkommen, als müsstest du noch Hausaufgaben erledigen oder den Haushalt machen.

Tipp #2: Zielgruppe

Dein Blog hat nur dann einen Mehrwert, wenn er etwas lehrt. Wenn er Wissen vermittelt und das Problem einer Zielgruppe löst.
Deine Zielgruppe solltest du als allererstes identifizieren, finde das Problem und löse es in deinem Blog.

Käsekuchen

Tipp #3: dein Thema

Deine Zielgruppe kennst du nun. Jetzt kannst du dich mit deinem Thema beschäftigen, denn das Problem deiner Zielgruppe kann auf verschiedene Weisen gelöst werden.

Beispiel: Das Problem deiner Zielgruppe ist, gesünder leben zu wollen. Nun könntest du einen Blog über gesundes Essen bzw. gesunde Rezepte starten, um das Problem zu lösen. Allerdings könntest du auch einen Blog über Workouts und Sporttipps hosten oder in die spirituelle Richtung gehen.

Dann wollen wir jetzt mal mit dem Bloggen starten. 

Tipp #4: Design

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Ich nehme nun WordPress als Beispiel, da ich selber meinen Blog über WordPress betreibe und meiner Meinung nach die einfachste Form ist, zu bloggen.
Zu Beginn habe ich verdammt häufig mein Design gewechselt, was fatale Folgen haben kann. Mir war nicht so recht bewusst, wie das alles funktioniert und deshalb habe ich das erstbeste Theme genommen, das mir gefallen hat. Habe angefangen, Artikel zu schreiben, die keine festen Beitragsbilder enthielten und später – als ich dann mein Design wechselte – waren einige Bilder plötzlich weg, Textzeilen verschoben sich und meine Startseite war ein einziges Grauen.
Erst letztes Jahr im Herbst (2016) habe ich ein ganzes Wochenende in mein Design gesteckt, damit so ein Fehler nicht mehr passieren kann. Denn irgendwie war ich vorher nie so richtig zufrieden mit dem Aussehen meiner Website. Deshalb empfehle ich, dort zu Beginn ein wenig Zeit zu investieren. Aber das soll nicht heißen, dass man teure Designs kaufen muss. Dafür ist später noch genügend Zeit. 😉

Tipp #5: Basis Inhalt

Jetzt sollte der Blog nach etwas aussehen, aber etwas wichtiges fehlt: Die Kerninhalte. Der Blog ist noch leer – man muss ihn füllen. Für den Anfang würde ich 3-5 Artikel schreiben, die den Basis-Inhalt bieten. Bedenken sollte man, dass das Promoten des Inhalts länger dauert, als das eigentliche Schreiben.

Tipp #6: Die ersten Besucher

9 Punkte für SEO Onpage Optimierung oder vereinfacht gesagt: Wie Suchmaschinen Artikel leichter finden lassen.

  1. Keyword in den Titel schreiben (nah am Anfang)
  2. Keyword mind. 3 mal im Text
  3. Keyword wenigstens einmal in Bold
  4. Keyword als Name eines Bildes
  5. Keyword in der URL

Im besten Falle interagierst du nicht nur auf deinem Blog mit anderen Personen, sondern vernetzt dich zusätzlich bei Instagram und Facebook. Wenn deine Reichweite dort steigt und du auf Blogartikel verweist, steigen deine Leserzahlen automatisch.


Ich hoffe, dass ich damit einige Fragen klären konnte, wie man das bloggen starten könnte und wünsche dir / euch ganz viel Spaß und Erfolg bei eurem eigenen Vorhaben.

Cookies & Cream Fluff

 

 

2 Kommentare zu „Wie du deinen eigenen Blog startest

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