Instagram – Anfang, Fake?! und Tipps

Warum ich eigentlich mit Instagram angefangen habe, meine Meinung zum Instagram-Trend und was ich dir für deinen Account mitgeben möchte. 📲

Es ist gar nicht mal so lange her, da habe ich mich selbst noch über die Personen lustig gemacht, die im Restaurant auf Stühle klettern (ok, das habe ich bislang noch nicht gemacht) und ihr Essen fotografieren. Es ist wirklich nicht lang her, da dachte ich noch, dass man dafür doch einen ordentlichen Ratsch im Zylinder haben muss. Sein Essen fotografieren – so weit kommt’s noch.

Und dann kam es so weit: Ich meldete mich zunächst bei Instagram an, ganz unschuldig  und still. Hab‘ mir einfach gerne Bilder angeschaut, Inspiration gesammelt und das ging dann auch ungefähr 2-3 Monate gut. Dann startete ich diesen Blog. Warum? Weil ich einfach zeigen wollte: Hallo, ihr müsst auf nichts verzichten. Man kann alles irgendwie „gesund“ (ist ja auch immer Definitionsweise) gestalten. Es ist einfach eine Frage der Kreativität. Und dann publizierte ich meine ersten Rezepte, Trainingstipps und was nicht noch alles. Ich selbst wollte dabei allerdings nie im Mittelpunkt stehen. Das wisst ihr, so ein Mensch bin ich nicht. 🙂

Lange Rede, kurzer Sinn: Heute teile ich auf meinem Blog, auf Instagram & auch auf Facebook liebend gerne alle möglichen Rezepte mit euch, freue mich über Kommentare, Direktnachrichten und natürlich auch Likes. Aber nicht etwa, weil ich like-geil bin, sondern einfach, weil ich darin sehe: „Es gefällt Leuten, was ich mache.“

Instagram – alles Fake?

Auch so ein leidiges Thema – nicht nur, dass hier und da ordentlich Bilder bearbeitet werden. Nein, leider auch Follower- und Likezahlen, sowie Kommentare.

Ich verstehe, wenn Menschen ihre Bilder bearbeiten und auch wirklich viel Zeit darin investieren. Ich meine, nichts anderes tun Rezeptmagazine o.ä. auch. Und wer eben einen „perfekten“ Account haben will, der darf das doch gerne tun. Sollte aber bitte auch dazu stehen und keinen auf #nofilter machen. Allerdings habe ich ehrlich gesagt nicht unbedingt die Ambition, mir Photoshop-Skills anzueignen, stundenlang Bilder zu bearbeiten und letztlich ein Foto zu haben, das von der Realität so weit entfernt ist, dass mir nicht klar ist, ob’s jetzt ein Schokokuchen oder doch eine Erdbeertorte war.

Was ich aber nicht verstehe: Warum versucht man sich durch gekaufte Follower und Likes, durch zahlreiche Kommentargruppen und Bots irgendwie eine Plattform zu schaffen? Was hat man denn bitte davon?
Wie man solche Accounts erkennen kann, ist eigentlich auch ganz einfach: zahlreiche Kommentare, wie „Good Job!„, „Yummy“ oder ähnliches, die einfach keinen Bezug zur Person / zum Foto haben, weisen einfach darauf hin: Hier interessiert sich keine Sau für dich und du hast dein Foto einfach in 30 Kommentargruppen gepostet. Glückwunsch. – –    klar kommen solche Kommentare vor, keine Frage! Aber nicht „zufällig“ 100+    unter einem Foto 😉 – 

Vergesst die Realität nicht!

Und bevor ich euch jetzt noch ein paar Tipps für euren eigenen Account an die Hand geben möchte, wollte ich noch das wichtigste überhaupt sagen: Vergesst die Realität nicht. Vergesst euer Leben nicht. Vernachlässigt Freunde nicht und denkt immer dran: DAS IST NUR EINE APP! 

Ich bin selbst oft überrascht, wie viel Zeit Personen wirklich aktiv in die App investieren. Was passiert, wenn sie von heute auf morgen nicht mehr funktionieren würde? Was würde man dann den ganzen Tag nur tun? Und all die Stunden voller Arbeit wären einfach so futsch. Einfach so. Ohne eine Vorwarnung. Manchmal glaube ich, dass einige einfach 24/7 online sind, in der Angst, irgendetwas zu verpassen oder Fotos etc. vorbereiten und ihr richtiges Leben gar nicht mehr genießen können.

Hate ?

Außerdem noch ein wichtiger Punkt: Miese Kommentare. Niemand findet sie gerne unter seinen Fotos oder über sich selbst. Niemand.

Und im Internet haben die meisten, die im realen Leben „so groß mit Hut“ sind, einfach eine verdammt große Fresse. Sie wissen alles besser, müssen immer ihren Senf dazu geben und werden oft auch noch beleidigend. Vielleicht ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom oder ein Problem mit der eigenen Person, wer weiß..

Dazu muss ich eigentlich dann auch nicht mehr viel sagen, außer: Lasst euch davon nicht herunterziehen. Konzentriert euch auf eure Sache, denn man greift immer nur den an, der den Ball hat. 😉 Lasst negatives einfach links liegen. – spart Zeit & Energie.

Tipps

  • finde deinen eigenen Stil! – denn alle anderen gibt’s schon. Das entwickelt sich eigentlich mit der Zeit. Zunächst einmal: Was möchtest du posten? Food? Fitness? Fashion? Alles miteinander zu kombinieren, könnte schwer werden; entscheide dich daher für eine „Zielgruppe“.
  • achte auf Qualität – oder schaust du dir gerne unscharfe Fotos an, auf denen nichts zu erkennen ist?
  • überlade deine Bilder nicht mit allen Filtern, die du finden kannst. Im ersten Moment mag das „schön“ aussehen. – Aber glaub mir: Schaust du dir später noch einmal deine Fotos an, merkst du, was ich meine. Keiner schaut gerne auf gekünzelte Bilder.
  • verwende die richtigen Hashtags – als Foodblogger passen natürlich #food #foodlove #foodporn o.ä. am besten. Achte einfach darauf, dass sie deine Zielgruppe ansprechen. Wie sollst du sonst auch von neuen Personen gefunden werden?
  • der richtige Zeitpunkt – ist nicht um 1 Uhr nachts, denn gewöhnliche Menschen schlafen dann. Wann schaust du aufs Handy? Und wann passt es dir am besten? (Denk dran: richte dein Leben nicht nach Instagram aus!)
  • weniger ist mehr. – 20 Posts an einem Tag und dann drei Wochen wieder kein Lebenszeichen von sich geben? Unklug! Poste 1-3 Fotos täglich, alles andere könnte eher erschlagend wirken.
  • Interagiere. – Ja, es hilft natürlich, wenn man überall seinen Senf dazu gibt. So wirst du leichter von anderen Instagrammern gesehen. Soll aber bitte bitte nicht heißen, dass du ab sofort nur noch am Handy hängst, um Kommentare zu verfassen.
  • Last but not least! Kreiere einen Mehrwert für deine Follower. Was ist der Anreiz, dir zu folgen? Das können Rezepte, witzige Texte, Informationen oder Motivation sein. Aber Achtung: Copy & Paste ist out! 😉 Einfach Dinge von anderen kopieren und als eigene ausgeben ist nicht unbedingt hilfreich.

In diesem Sinne: Keep going (😂) and be creative!

6 Gedanken zu “Instagram – Anfang, Fake?! und Tipps

  1. Hi! Ist wirklich erfrischend zu lesen! Puh 2-3 Mal am Tag sinnvollen Content zu posten schaffen wir nicht. Daher posten wir momentan eher 2-3 Mal die Woche. Du hast ja eine Wahnsinns Followeranzahl. Danke für die Tipps und liebe Grüße

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  2. Keep up the good work Bro! 😀 Nein Quatsch ich seh das ganz genauso, finde es einfach nur traurig wie viele Likes/Kommentare/Follower mittlerweile gekauft sind. Lieber weniger Follower und dafür echte Menschen, denen gefällt, was man tut als irgendein gekaufter Humbug. Ich freue mich immer so sehr über deine Likes, Kommentar und Blogeinträge! Du bist einfach toll und eine wahre Bereicherung! Zum Glück hast du dich für den Blog entschieden! 🙂
    Ich drück dich! :*

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  3. Hallo Tabitha,
    ich finde mich in deinem Text ganz oft wieder. Ich kann das auch nicht verstehen wie man Likes und Follower kaufen kann. Was hat man denn davon??? 😀
    Auch diese Kommentargruppen…also nein. Ich hab davon erst vor ein paar Tagen wieder eine Anfrage bekommen. Ich kann das nicht nachvollziehen. Warum? Diese Yummy-Kommentare habe ich andauernd, die nerven doch total. Ich freu mich viel mehr über ehrliche Kommentare und das nette Miteinander. 🙂
    Ach ja, es gibt wohl Sachen, die muss ich nicht verstehen, vielleicht bin ich da auch einfach schon zu alt für. 😀
    Bleib wie du bist! Ich liebe deine Rezepte und deine wunderbare Art und Weise. 🙂

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    1. Ich freue mich immer besonders über deine lieben Worte, Tina ❤
      Gekaufte Likes & Follower – das werden wir wohl nie verstehen, aber es führt eben zum "schnellen Erfolg". Obwohl ich das eigentlich nicht als Erfolg ansehen kann, weil keine Arbeit dahinter steckt, sondern einfach nur reine Geldgier. Schade..

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