Schoko-Bananenbrot

Ich bin absolut verliebt in die Konsistenz von diesem Schokoladen-Bananenbrot – warum habe ich es erst jetzt ausprobiert? 😱 Auf die Idee bin ich übrigens dadurch gekommen, dass vier überreife Bananen bei uns in der Küche lagen, die so keiner mehr unbedingt essen wollte; ich persönlich esse Bananen roh nämlich am liebsten, wenn sie noch ein wenig grün und gar nicht so süß sind. Deshalb war Bananenbrot die Idee, unsere überreifen Bananen sinnvoll zu verwerten. Denn wegwerfen würde ich freiwillig nie irgendetwas! 

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Ihr wisst: ich hasse es, Essen wegzuwerfen und freiwillig würde bei mir tatsächlich nichts im Mülleimer landen. Ja, da würde ich sogar lieber etwas essen, das mir nicht so gut schmeckt – solang‘ es nicht total widerlich ist, werd‘ ich’s wohl überleben. 😀 Aber meine Bananen habe ich in dieses wunderbare, knatschige und absolut geniale Bananenbrot verwandelt.

Solltet ihr also noch ein paar Bananen zu viel zuhause haben, kann ich euch das folgende Rezept wirklich nur empfehlen!

Zutaten

2 sehr reife Bananen
180g Dinkelmehl
2 Eier, gr. M
60g Backkakao
5g Backpulver
80g Kokosöl, geschmolzen*
ggf. Süßungsmittel (z. B. Kokosblütenzucker)
Chocolate Chips

* für eine fettärmere, aber zudem dann auch geschmacklich etwas andere, Variante einfach das Kokosöl durch ca. 100g Magerquark ersetzen.

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C vorheizen.
  2. Die Bananen mit einer Gabel „zermatschen“. Wenn ihr mögt, können noch einige Stücke übrig bleiben – ich habe die Bananen ziemlich fein mit der Gabel zerdrückt, weil ich einen schön homogenen Teig haben wollte.
  3. 80g Kokosöl in der Mikrowelle oder im aufheizenden Backofen erhitzen, damit es flüssig wird und sich besser mit den restlichen Zutaten verteilen kann.
  4. Das Kokosöl zur Banane geben und gut verrühren. Die Eier ebenfalls hinzufügen und nochmals gut durchrühren.
  5. Das Mehl, Backpulver und Kakao einfach in einem Schwung hinzugeben und auch hier noch einmal alles gut miteinander vermengen, bis eine homogene Masse entsteht.
  6. Abschmecken. Ist es euch noch nicht süß genug? Dann süßt z. B. mit Honig oder Kokosblütenzucker (Süßstoff geht auch) nach.
  7. Danach kann der Teig schon in eine Kastenform wandern. Als Topping habe ich hier noch Chocolate Chips hinzugegeben.
  8. Das Bananenbrot für ca. 30 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

Ganz viel Spaß beim nachmachen! Ihr werdet es lieben – versprochen 😉
Solltet ihr ein Foto davon bei Instagram posten, würde ich mich über eine Erwähnung und #mariastreats freuen ❤

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Brownies

fudge Brownies

14 Gedanken zu “Schoko-Bananenbrot

  1. Hi,
    kurze Frage zu dem Rezept. Die Chocolate Chips kommen nachträglich auf den Kuchen oder schon schon vorher (vor dem Backen)?
    Mach weiter so. Viele Grüße aus Köln.

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  2. Bei mir klebt bananenbrot oder eigentlich jeder Kuchen und jedes Brot an der Backform fest. Obwohl ich sie öle und mehle. Deswegen backe ich immer weniger, weil mir alles zerreißt. Was ist dein Tipp zu diesem Problem? 🙂 Danke! LG Katrin

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  3. Oh wow, die Konsistenz sieht meeeega aus!
    Mir geht es da wie Dir. Auch wenn ich eigentlich mehr Lust auf was anderes hätte:
    Wenn etwas weg muss, dann esse ich lieber erst das. Wenn es nicht verdorben ist, dann werfe ich es nicht weg.
    Erst vorgestern kam auch ein total Leckeres bei dem Versuch heraus sowohl das zu essen was ich will – als auch das was weg musste. Kreativität zahlt sich hier aus 🙂

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  4. Das sieht wahnsinnig sehr lecker aus!
    Am Ende des Beitrags sind ja noch zwei Fotos von Brownies, hast du die auch mit dem Bananenbrot-Teig gemacht? Und hast du ein Rezept für das Frosting? 🙂
    Lg

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  5. Ich habe das heute endlich mal nachgebacken und wow, das ist so lecker und die Konsistenz ist schön fluffig. Ich musste zwei Wochen auf die Bananen warten, denn ich wollte sie richtig, richtig reif, damit ich den Zucker komplett weg lassen kann. Ich habe etwas Schokolade (ca. 60 g) mit reingemacht, aber nur, weil ich diese aufbrauchen wollte, weil sie mir pur nicht so gut schmeckt und damit hat es für mich die perfekte Süße. Ich mag die meisten Kuchen nicht so süß wie der Ottonormalverbraucher und nehme oft viel weniger Zucker als in den Rezepten angegeben ist. Ich war skeptisch, aber für mich ist das perfekt als Frühstückskuchen! Danke!

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