Eat the world: Ungarn trifft das Schwabenland {Ungarisches Gulasch mit schwäbischen Spätzle}

Eat the world, denn hier treffen sich die internationalen Hochgenüsse! Heute präsentieren Ungarn und das Schwabenland seine Spezialitäten. Und irgendwie mischt Österreich in der internationalen Liaison auch noch mit. 

Gulasch mit Spätzle, yummy! Ich liebe es – erinnert mich irgendwie immer an meine Kindheit, denn mein Vater liebt dieses Gericht, das im 19. Jahrhundert über Österreich nach Deutschland gekommen ist, mindestens genau so sehr wie ich.

ungarisches Gulasch 2

Außerdem gibt es Gulasch in zahlreichen Variationen. Je nachdem, welchen Koch man fragt, kommen jeweils ein wenig andere Zutaten in den Kochtopf. Wichtig ist aber immer, dass der Gulasch (oder das Ragout?) lang genug schmort, um wirklich schön zart zu werden.

ungarisches Gulasch

Heute präsentiere ich euch mein Lieblingsrezept für Gulasch, das ich regelmäßig (momentan tatsächlich wöchentlich) koche. Oft bekomme ich zu hören, dass das alles doch viel zu aufwendig wäre? Mhhh, nein, nein, nein! Alles eine Sache der Planung.

ungarisches Gulasch 3

Natürlich braucht der Gulasch seine Zeit, aber wenn man ihn aufsetzt und während er schmort, einfach andere Dinge erledigt, steht dem Glück nichts mehr im Wege! Das ist nämlich eigentlich auch schon der ganze Trick an der Sache. Die Zeit, während das Fleisch schmort, anderweitig zu nutzen. Klappt natürlich herzlich wenig, wenn man den ganzen Tag auf der Arbeit ist, jedoch könnte man es dann immer noch am Samstag oder Sonntag kochen, ohne viel Zeit aufwenden zu müssen. 🙂

Zutaten

  • 500g Rindfleisch*
  • 500ml Wasser
  • 1 EL Kokosöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • Gewürze: Paprika rosenscharf, Salz, Pfeffer, Rosmarin
  • 1 EL Brühe
  • 1 Zwiebel
  • 2 Paprika
  • 2 TL Speisestärke**
  • 250g Spätzle***

* Man kann Rindergulasch natürlich auch schon fertig geschnitten kaufen. Allerdings bevorzuge ich es, das Fleisch am Stück zu kaufen und zu schneiden.
** Wer keine Speisestärke daheim hat, jedoch Saucenbinder zur Verfügung, kann auch diesen verwenden. Saucen kann man auch mit Guarkernmehl oder Johannisbrotkernmehl abbinden.
*** Einen Beitrag, wie man Spätzle selber macht, wird folgen. Jedoch tut es die getrocknete, gute Variante auch.

Zubereitung

  1. Rindfleisch waschen und in ca. 2x2cm dicke Würfel schneiden.
  2. Das Kokosöl in einem Topf zerlassen und anschließend das Fleisch darin anbraten.
  3. Das Tomatenmark hinzufügen und 2 Minuten mit rösten lassen. In der Zwischenzeit die Zwiebel klein schneiden und hinzugeben. Wenn alles gut angebraten ist, mit 500ml kochendem Wasser ablöschen.
  4. Brühe und Gewürze hinzugeben, die Hitze verkleinern und den Gulasch schmoren lassen. Ich lasse ihn gerne bis zu 4 Stunden schmoren – einige sind natürlich der Meinung, das wäre noch zu kurz – andere sagen, 1 1/2 Stunden reichen. Probiert es einfach mal aus, wie euch das Fleisch am besten schmeckt. Ich finde 4 Stunden super.
  5. Zwischendurch immer mal wieder nach dem Gulasch schauen, um zu überprüfen, dass nicht zu viel Flüssigkeit schwindet.
  6. Bevor der Gulasch fertig ist, die Spätzle nach Packungsanleitung zubereiten.
  7. Die Sauce abbinden: Die Hitze wieder hoch stellen, 2 TL Speisestärke mit etwas Wasser anrühren und hinzugeben, wenn der Gulasch kocht und rühren. Anschließend wieder auf mittlere Hitze stellen.
  8. Die Spätzle abschütten und jeweils mit Gulasch servieren.

Guten Appetit,
eure Tabbi 💙

ungarisches Gulasch 3

2 Gedanken zu “Eat the world: Ungarn trifft das Schwabenland {Ungarisches Gulasch mit schwäbischen Spätzle}

  1. Ich hab das am Montag gekocht… mmmmmmmmmmmmmhhhh war das guuuut! ich hab noch Karotten reingemacht, herrlich! Meinem Mann hat es auch sehr gut geschmeckt!

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