Thai Curry mit Reis

Ich liebe, liebe, liebe Curry! Egal, ob mit Reis und Hähnchen, in einer veganen Version mit Linsen oder als Curry-Sahnesauce zu Nudeln. Curry – und das darin enthaltene Curcuma – sind übrigens total gesund. Curcuma enthält nämlich Curcumin, welches ein absoluter Superheld ist, wenn es um unsere Gesundheit geht. Definitiv ein Punkt, warum dieses Thai Curry mit Reis unbedingt mal auf eurer Speisekarte landen sollte.

Curcuma, Kurkuma oder auch Gelbwurz genannt, gilt als „Gewürz des Lebens„, denn dem fernöstlichen Gewächs werden zahlreiche Heilwirkungen nachgesagt und deshalb ist es in der ayurvedischen Medizin schon seit Jahrtausenden bekannt.

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Curcuma kann z. B. leichte Beschwerden, die den Magen-Darm-Trakt betreffen (z. B. Blähbauch, Völlegefühl), lindern. Gehaltvolle Speisen mit Curry zu würzen kann also vorbeugen. Man sagt auch, dass das „Wundergewürz“ bei Alzheimer oder Krebs helfen kann – allerdings möchte ich dazu keine großen Vermutungen in den Raum stellen, da aussagekräftige Studien noch nicht zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen sind. Generell gilt jedoch, dass Curcuma wirklich nicht schlecht es – es als Gewürz zu verwenden kann niemandem schaden & im besten Fall eben nur positives mit sich ziehen. 🙂

Eine kleine Anekdote: Das war wirklich ganze drei Jahre lang das Lieblingsessen meines Vaters. War wirklich selten, dass wir etwas anderes gegessen haben 😀 Okay, das war ein wenig übertrieben. Aber oft gab es das definitiv. Und mein Vater – wie soll ich sagen? – war ein experimentierfreudiger Mensch. Ich bin zwar schon seit 5 Jahren aus der Schule, erinnere mich an den Tag aus der 8. Klasse aber noch, als wäre es gestern gewesen. Mein Papa hatte – natürlich – für mich gekocht, als ich aus der Schule kam. Allerdings etwas „außergewöhnlich“, denn er dachte, die Kombination würde super funktionieren! Schließlich liest man so oft von Ananas Curry und ähnlichen süßen Kombinationen, oder? Also gab es an diesem Mittag: Geflügel Curry mit Pfirsichen und Zuckerrübensirup. Sorry, Papa – aber ich hab selten so was ekelhaftes gegessen. 😀

Genug davon, lasst uns mal mit dem Rezept starten, bevor ich hier noch ein ganzes Buch zu Worte bringe.

Das Rezept ist übrigens für 2 Personen ausgelegt. Wer jedoch mehr oder weniger kochen möchte: Kein Problem! Schließlich ist selbst das Verhältnis von Reis zu Fleisch Geschmacksache. Vielleicht mögt ihr es auch einfach auf 2 Portionen aufteilen oder kocht sogar das doppelte? Macht, was euch gefällt! Das soll lediglich ein kleiner Anhaltspunkt und eine Rezeptinspiration sein, wie man es machen könnte. Jedoch funktioniert das ganze natürlich auch mit Schweinefleisch statt Hähnchen oder mit Tomaten statt Paprika. Schmeckt halt nur anders. 🙂

Zutaten

  • ca. 150g Naturreis (Trockengewicht)
  • 300ml Wasser
  • 1 Becher Kokosmilch
  • Kokosöl zum anbraten
  • 500g Hähnchenbrust (funktioniert natürlich auch mit Schweinefleisch)*
  • 2 Paprika (rot & gelb)
  • 250g Champignons
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 Zwiebel
  • 2 TL Curry-Gewürzmischung
  • 1 TL Chili
  • 1 TL Gemüsebrühe

* Als vegane Alternative empfehle ich Kichererbsen.

Zubereitung

  1. Den Reis mit dem Wasser zum kochen bringen und für 30 Minuten kochen. Währenddessen bereiten wir das Curry zu.
  2. Das Fleisch in Streifen oder Stücke schneiden (ich bevorzuge, es in Streifen zu schneiden).
  3. Das Kokosöl in einer Pfanne schmelzen und das Fleisch hinzugeben. Für 3 Minuten gut anbraten lassen und dann das Tomatenmark zum Fleisch geben. Für 2 Minuten alles anrösten lassen, damit sich das Aroma des Tomatenmarks entfalten kann.
  4. In der Zwischenzeit die Zwiebel häuten und in Würfel hacken, die Paprika ebenfalls klein und die Champignons in Scheiben schneiden.
  5. Das Gemüse zum Fleisch geben und alles nochmals für ca. 5 Minuten anbraten lassen. Immer wieder rühren, damit auch wirklich alles gleichmäßig viel Hitze abbekommt.
  6. Die Kokosmilch schütteln und in die Pfanne geben. Die Hitze dann sofort herunter stellen (ca. mittlere Stufe – ich mache gerne Stufe 5 von 9).
  7. Die Gewürze (Curry, Chili, Gemüsebrühe) hinzufügen und gut verrühren. Für 15-20 Minuten, bis die Kokosmilch die gewünschte Konsistenz hat und genügend reduziert ist, einkochen lassen. Wer nicht warten möchte, bis alles einreduziert ist, kann die Sauce mit Speisestärke natürlich abbinden. Dazu einfach 1 TL Speisestärke mit etwas Wasser glatt rühren und in die kochende Sauce gießen. Zügig umrühren, damit sich alles gleichmäßig verteilen kann.
  8. Wer mag, kann den Reis zum Schluss in die Pfanne geben und alles noch mal zusammen aufkochen lassen. Ich mache das persönlich sehr gerne so, damit der Reis das Aroma der Sauce aufsaugt. Ihr könnt den Reis aber natürlich auch sofort in eine Schale geben und das Curry servieren.

Guten Appetit,
eure Tabbi 💙

 

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