Zupfkuchen

Meine Blogger- und gleichzeitig auch Backanfänge machte ich damals mit Käsekuchen, weshalb er auch heute immer noch gerne auf meinem Teller landet und immer wieder unglaubliche Emotionen in mir hervorholt. Das bloggen – von vielen mit dem stupiden hochladen von Bildern auf Social Media Plattformen verknüpft – hat mich viel gelehrt, hat mich in meinem Leben und meinem Charakter weitergebracht und ist für mich viel, viel mehr als einfach nur ein hochgeladenes Bild. Für mich steckt darin die Möglichkeit, mein Wissen mit anderen zu teilen und gleichzeitig birgt es die Pflicht, mein Wissen stetig up-to-date zu halten und mich weiterzubilden, um keine Unwahrheiten in die Welt zu tragen. 

Weiterhin ist es für mich die Leidenschaft, meine Rezepte weiterzugeben und euer Feedback zu lesen und zu sehen. Ich bin indirekt Teil eurer Familienfeiern und Geburtstagen, eures Weihnachtsbrunches, und sogar auf Hochzeiten durften meine Rezepte schon herhalten. Und es erfüllt mich mit unsagbarer Freude, dass dem so ist. Es erfreut mich, wenn mir Menschen schreiben, dass sie oder eine geliebte Person von Ihnen dank mir wieder etwas essen. Genau so, wie mein Herz aufgeht, wenn ihr mir schreibt, dass eure Mama / euer Papa, eure Oma oder euer Opa eines meiner Rezepte probiert und gut gefunden hat.

Aber vor allem steckt für mich hinter all dem Aufwand auch die Möglichkeit, etwas zu verändern. Ja, ich bin ein kleiner Weltverbesserer und wenn ich könnte, würde ich wahrscheinlich jedem helfen wollen. Ich würde Menschen beschützen, Bäume pflanzen und die Ozeane von mir aus selbst nach Müll durchkämmen. Die Macht besitze ich leider nicht, aber ich strebe danach. Ich habe den unbezwingbaren Willen, aus meinem Leben das bestmögliche zu machen, um meinem Drang nach Verbesserung gerecht zu werden. Ich studiere nicht, um später das dickste Auto zu fahren oder die größte Villa zu besitze . Ich studiere, ich reiße mir den Arsch auf, um später die nötige Macht und das nötige „Kleingeld“ zu haben, um Dinge, die meiner Meinung nach falsch sind, zu verbessern. Meine Träume mögen utopisch erscheinen und ich weiß, sie sind nicht alle umsetzbar. Aber lieber habe ich utopische Träume, als gar keine. Und wenn ich auch nur eine Kleinigkeit zu verbessern vermag, war es das wert. Das ist auch der Grund, warum ich hier, auf Instagram und auch auf Facebook oft an euch appelliere, dass ihr bitte keinen Müll in der Natur entsorgt, euer Auto nicht unnötig laufen lasst und euch selber auch ein wenig weiterbildet und mit den Problemen unserer Gesellschaft auseinandersetzt. Wenn nämlich jeder stetig sagt, dass er „sowieso nichts verändern wird“, dann – aber auch nur dann – wird er recht behalten. Wenn von meinen über 100.000 Followern auch nur 1% etwas an ihrem Verhalten ändern (und ich bin mir sicher, viele von euch machen bereits sehr vieles richtig, denn andererseits würdet ihr mir sicherlich nicht folgen), kann das sehr wohl bereits etwas bewirken. ☺️

Zupfkuchen mit Himbeeren

With that being said.. es tut mir leid, dass ich mal wieder meine Moralpredigt auspacken musste, aber es ist mir einfach so unglaublich wichtig. Behandelt unsere Erde mit dem Respekt und der Würde, die sie verdient hat. Behandelt andere Menschen, wie ihr selbst behandelt werden möchtet und scheut weniger Hass. Weniger Missgunst. Zusammen sind wir stark. Alleine werden wir zugrunde gehen. Nehmt euch das bitte zu Herzen. Und genießt dabei ein Stück meines „berühmten“ Käsekuchens, welchen ich euch heute in einer Zupfkuchen-Version präsentieren möchte. Danke, dass ihr da seid.

Zupfkuchen

Zutaten

  • 50g Mehl (z. B. Dinkelmehl)
  • 15g Backkakao
  • 5g Backpulver
  • 1 Ei
  • 100ml Milch
  • 500g Magerquark
  • 20g Speisestärke / Puddingpulver
  • Süßungsmittel nach Wahl (Ahornsirup, Kokosblütenzucker, …)

PS: Das Ei ließe sich durch eine zermatschte Banane und der Quark durch Kokosjoghurt oder Kokosquark ersetzen, wodurch ihr auch diesen Kuchen veganisieren könntet. 🙂

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Eine ø18cm Springform vorbereiten („normale“ Springformen ein wenig einfetten oder mit Backpapier auslegen, Silikonbackformen müssen nicht behandelt werden).
  2. Mehl, Backkakao und Backpulver in einer Schüssel miteinander vermischen.
  3. 50ml der Milch und das Ei hinzufügen und gut verrühren, damit keine Klumpen entstehen. Sollte das Mehl bereits Klumpen, bevor ihr das Ei und die Milch hinzugebt, siebt es besser durch.
  4. Den Teig nach Bedarf süßen und bis auf 4 EL alles in die Form füllen.
  5. Für ca. 10 Minuten (bis der Boden merklich fester wird) in den Ofen geben und vorbacken.
  6. In der Zwischenzeit die Speisestärke mit der restlichen Milch glatt rühren und mit dem Magerquark verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Diesen Teig dann ebenfalls süßen.
  7. Diese auf den Boden geben und den restlichen Schoko-Teig in Klecksen auf der Käsekuchen-Masse verteilen.
  8. Den Kuchen noch mal für ca. 20 Minuten in den Ofen geben und anschließend den Ofen ausschalten, die Tür einen Spalt öffnen und warten, bis der Kuchen etwas abgekühlt ist.
  9. Am besten schmeckt er, wenn er über Nacht im Kühlschrank war.

Viel Spaß beim nachmachen und einen schönen Sonntag wünsche ich euch,
eure Tabbi 💙

Verlinkt mich gerne auf euren Fotos und setzt #mariastreats, wenn ich eure Bilder sehen soll! 🙂

4 Gedanken zu “Zupfkuchen

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