Wie man richtig geile Fotos macht in 3… 2… 1… 📾 How to make stunning food photography

Heute teile ich meine 10 besten Tipps fĂŒr geniale Food Fotografie – Seit 2015 habe ich diesen Blog. Zur Fotografie kam es allerdings erst seit 2017 so wirklich. Ich will nicht behaupten, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe, ich will einfach nur meine Tipps und Erfahrungen an euch weitergeben. Ich wĂŒrde mich natĂŒrlich freuen, wenn ihr das Ergebnis unter dem Hashtag #mariastreats mit mir teilt â˜ș NatĂŒrlich könnt ihr mir auch immer eure Fragen stellen. 

Tipp #1 

Immer die frischesten Zutaten verwenden 

Hamburger

Euer Salat fĂŒr den Burger lag schon einige Tage im KĂŒhlschrank? Eure Tomaten haben schon kleine Katschen und eure Erdbeeren braune Stellen? Sorry – aber kauft neue. NatĂŒrlich könnt ihr die Produkte trotzdem noch essen, bitte nicht wegwerfen. Aber einfach nicht fotografieren. Das will niemand sehen 🙅

Women's Best Mugcake

Tipp #2 

Und Gott sprach: es werde Licht. Und es wurde Licht. Und hier findet ihr meinen Beitrag zu Licht. 

Bitte, Licht ist so mit das Wichtigste am Setting. Hier ein Beispiel, wie unterschiedlich ein und das selbe Setting wirken kann: 

Weihenstephan Torte mit Milch

Oatmeal mit Himbeeren

Viele sind der Meinung, dass Licht von hinten suuuuper fĂŒr die Textur ist. Ich bin anderer Meinung – ich mag seitliches Licht am liebsten, weil das Essen meiner Meinung nach viel besser aussieht. Wenn das Licht von hinten – oder noch schlimmer: von oben kommt, habe ich das GefĂŒhl, es dominiert die Szene so stark, dass ich das Foto nicht gut finde. 

Tipp #3 

Keep it simple. Kennt ihr die Fotos die so ĂŒberladen sind, dass man gar nicht weiß, wo man als erstes hingucken soll? I hate it. (Denglish ist ĂŒbrigens necessary fĂŒr super food photography)

Brombeereis

Nehm Sachen, die ihr fĂŒr das Foto nicht braucht, einfach weg. Wenn das Essen sch*** aussieht, wird’s nicht besser, wenn ihr versucht mit 538282 Trilliarden Dingen davon abzulenken. 

Oatmeal mit Brombeeren

Was natĂŒrlich immer geht sind TĂŒcher, Bretter und weitere Inhaltsstoffe als Props. Hier findet ihr noch mehr zu dem Thema. 

Tipp #4 

Before and after 

Es kann richtig interessant wirken, ein vorher und ein nachher Foto zu machen. NatĂŒrlich bedeutet das auch wiederum mehr Arbeit, allerdings sind vorher-nachher Bilder oder auch Step-by-Step Anleitungen oft super hilfreich. 

Tipp #5 

Bringt etwas Menschlichkeit in das Foto. Im englischen sagt man oft „add a human element to your pictures“, was deutlich besser klingt. 

Oatmeal mit Hand

Heißt aber nichts anderes als: bringt euren eigenen Touch mit hinein. Haltet die Gabel, mit der ihr in einen Kuchen stechen wollt, greift nach dem Löffel in eurem Oatmeal oder bewegt eure Hand in die Richtung einer Flasche. Es gibt unzĂ€hlige Möglichkeiten, einen menschlichen Part ins Foto zu bringen. 

Kaffee mit Milch

Tipp #6 

Kocht es nicht komplett tot!

Avocadobrot Kann sein, dass Ihr Brokkoli gerne zu Brei kocht und es so einfach am leckersten findet (finde ich persönlich nicht, ich mag alles eher nur halb gekocht und noch knackig), jedoch solltet ihr zumindest fĂŒr das Foto Abstand davon nehmen. Kocht es zu 3/4 durch, damit das Essen einfach frischer aussieht. Danach könnt ihr das Essen ja noch mal in einen Topf geben & nach euren WĂŒnschen garen. 

Tipp #7

Haltet euer Geschirr sauber.

Karamell French ToastIch denke, das sollte eigentlich klar sein, jedoch erwĂ€hne ich es sicherheitshalber noch mal. Ich weiß – auch mir gelingt es nicht immer. Wenn man in Eile ist (z. B., weil das Foto sonst nichts wird), kann man einen Fleck schon mal ĂŒbersehen. Jedoch solltet ihr generell darauf achten, dass alles sauber bleibt und appetitlich aussieht â˜ș

Tipp #8 

Den Winkel der Aufnahme verÀndern.

Beereneis aus KokosmilchSo könnt ihr spÀter aussuchen, welcher Winkel euch am besten gefÀllt und es sieht abwechslungsreicher aus oder ihr könnt das gleiche Gericht auch zwei Mal posten. Werdet kreativ und probiert mal einen anderen Winkel. Dazu kommt aber auch noch ein spezifischer Blogpost. 

Tipp #9

Öl.

SandwichWas? Ja, Öl. Sieht euer Essen einfach nicht mehr schön aus, vielleicht weil ihr eine Portion fotografiert, nachdem ihr gegessen habt? Nehmt einen Pinsel & fĂŒgt mit einem Pinsel etwas Öl on Top, um es wieder frisch, lecker und appetitlich aussehen zu lassen. 

Tipp #10

„hold the color“ – bei einem Erbeerkuchen solltet ihr also vielleicht nicht unbedingt viel grĂŒn/orange mit hineinbringen. Einfach die Farben des Essens wieder mit aufnehmen.

Kekse

Chocolate Chip Loaf

Bis dann,
eure Tabbi 💙

9 Gedanken zu “Wie man richtig geile Fotos macht in 3… 2… 1… 📾 How to make stunning food photography

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